Forumtheatergruppe Wiegl

Spielregeln

Zu Beginn gibt es Übungen zum Aufwärmen für SpielerInnen und Publikum, um auf eine spielerische Art miteinander in Kontakt zu kommen.

Schauen Sie sich das Stück an. Jede/r von uns trägt Lösungsbilder für Problemsituationen in sich.
Nach dem ersten Vorspielen der Modellszenen können Sie Gedanken und Ideen mit ihren FreundInnen und SitznachbarInnen besprechen. Bei einer Forumtheatervorstellung ist es erlaubt, miteinander zu reden! Es kann auch zu einer gemeinsamen Publikumsdiskussion kommen.

Wir spielen unsere Szene ein zweites Mal. Jetzt haben Sie die Möglichkeit “STOP” zu rufen – und damit das Spiel zu unterbrechen. Sie können an Stelle der ProtagonistIn (“Opferrolle”) auf die Bühne kommen und ihre Idee zur Verbesserung oder Lösung der Situation spielen. Wenn Sie eine „mächtige Rolle” austauschen wollen, können Sie damit zeigen welche „Waffen” es noch geben kann und damit das Publikum herausfordern neue Gegenstrategien auszuprobieren.

Sie können so kurz oder so lang spielen wie Sie möchten. Es ist alles erlaubt, was ihnen einfällt, außer tatsächliche körperliche Gewalt gegen die SpielerInnen.

Wir spielen immer wieder die Modellszene; Veränderungen und Lösungen müssen von PublikumsspielerInnen gezeigt werden: “… die Schauspieler präsentieren die ‘Welt, so wie sie ist’, und tun alles, damit sie so bleibt – bis ein Zuschauer aufspringt und sie verändert in eine ‘Welt, wie sie sein könnte ….” (Augusto BOAL, Theater der Unterdrückten, suhrkamp TB).

Als Vermittlerin zwischen Publikum und SpielerInnen gibt es eine Spielleiterin. Sie koordiniert die Mitspielphase und hilft Ihnen, die Veränderungsstrategien gegenüber den SpielerInnen durchzusetzen.

„Forumtheater ist handlungsorientiert, daher diskutieren wir Lösungen nicht, sondern probieren sie aus!”

 

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